Satzung

Dharmakirti – Gemeinschaft für tibetisch-buddhistische Kultur e. V.

§ 1  Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Dharmakirti – Gemeinschaft für tibetisch-buddhistische Kultur“.

Der Verein hat seinen Sitz in Heuchelheim.

 § 2  Zweck des Vereins

Der Verein setzt sich zum Ziel, den Reichtum und die Einzigartigkeit des tibetischen Buddhismus zu bewahren und den Gedankenaustausch zwischen westlichem und östlichem Kulturgut zu fördern.

 Der Satzungszweck soll insbesondere verwirklicht werden durch:

  1. das Erforschen, Studieren, die Verbreitung und die Praxis der
    buddhistischen Lehren Tibet’s. Dies geschieht durch:

a) die Einladung von spirituellen LehrerInnen und RepräsentantInnen der tibetischen Kultur, die öffentlich bekanntgemachte Meditationslehrgänge und Studienkreise leiten;

b) wöchentliche Meditations- und Gebetsstunden.

  1. Den Aufbau einer Bibliothek und die Einrichtung von      Sprachkursen.
  2. Die Unterstützung bedürftiger Personen, durch Weiterleitung von Spenden an anerkannte Körperschaften in Indien, Nepal, Bhutan und Tibet.

Die Unterstützung erfolgt in Form von Patenschaften, die die Ausbildung und den Lebensunterhalt bedürftiger Personen sichern, oder von einmaligen Spenden.

§ 3

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 4

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 § 5

Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 § 6  Geschäftsjahr, Mitgliedsbeitrag

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Es werden Mitgliedsbeiträge erhoben, deren Höhe, Fälligkeit und Zahlungsweise von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.

§ 7  Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche Person, juristische Person, Personengesellschaft und Stiftung werden, die die Ziele des Vereins verfolgt und die Satzung anerkennt.

Über den schriftlich einzureichenden Antrag auf Aufnahme entscheidet der Vorstand.

§ 8  Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar. Sie endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Halbjahresende gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen:

  1. wenn es gegen die Zielsetzung des Vereins verstößt;
  2. wenn es durch sein Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt oder gefährdet;
  3. wenn es seinen Beitrag in Höhe eines Jahresbeitrages nach zweimaliger Mahnung nicht zahlt.

Über den Ausschluss von Mitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 9  Mitgliederrechte

Die Mitglieder sind berechtigt die Einrichtungen des Vereins im Rahmen des § 2 der Satzung zu benutzen und die Aufgaben zur Erfüllung des Vereinszweckes zu übernehmen.

§ 10  Organe des Vereins

Mitgliederversammlung

Vorstand

§ 11  Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist jährlich einzuberufen, zusätzlich auf Antrag von 1/3 der Mitglieder.

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Wahrung einer Ladungsfrist von 14 Tagen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.

Die Mitgliederversammlung setzt die Höhe der Beiträge fest und beschließt über die Jahresabrechnung.

Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

Über die Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse sind Niederschriften anzufertigen, die von zwei anwesenden Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben sind.

§ 12  Vorstand

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit jeweils für eine Amtsdauer von einem Jahr gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

Wahl in Abwesenheit ist zulässig, wenn die schriftliche Zustimmung des zu wählenden Mitglieds zur Annahme einer Wahl vorliegt.

Der Vorstand besteht aus mindestens drei und höchstens fünf gleichberechtigten Mitgliedern. Die Mitgliederversammlung setzt die Zahl der Vorstandsmitglieder vor Beginn der Vorstandswahl fest.

Die Verteilung der Geschäfte auf die einzelnen Vorstandsmitglieder wird durch Vorstandsbeschluss geregelt. Zur Unterstützung der Vorstandsarbeit können Ausschüsse gebildet werden.

Aus der Reihe der Mitglieder wählt die Mitgliederversammlung die drei bis fünf Vorstandsmitglieder, die als Vorstand im Sinne des § 26 BGB gelten und den Verein gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf ihrer/seiner Amtstätigkeit aus, so ist der Vorstand berechtigt, kommissarisch eine Ersatzperson zu bestimmen. Die Amtszeit des auf diese Weise bestimmten Vorstandsmitglieds läuft mit der nächsten turnusmäßigen Vorstandswahl ab. Es dürfen nicht mehr kommissarische Vorstandsmitglieder als gewählte Vorstandsmitglieder im Vorstand tätig sein.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich.

Gewählt werden können alle volljährigen und voll geschäftsfähigen Mitglieder, die mindestens seit 6 Monaten Mitglied im Verein sind.

§ 13  Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt jedes Jahr aus den Reihen der Mitglieder zwei KassenprüferInnen. Sie sind Beauftragte der Versammlung und für die Richtigkeit der Kassenprüfung verantwortlich.

Durch Revision der Vereinskasse, der Bücher und Belege haben sich die KassenprüferInnen über die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins auf dem Laufenden zu halten.

In jedem Quartal kann eine Revision stattfinden.

Beanstandungen der KassenprüferInnen können sich auf die Richtigkeit der Belege und Buchungen erstrecken sowie auf die Zweckmäßigkeit und die Notwendigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben.

§ 14  Haftung

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen.

§ 15  Satzungsänderung

Eine Satzungsänderung ist nur mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen möglich.

§ 16

Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen.

§ 17  Gerichtsstand

Gerichtsstand ist der Sitz des Vereins.

§ 18

Der Verein kann sich durch eine 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auflösen.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts, oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung und Unterstützung der tibetischen Kultur und Medizin.