Rituale zum Sterben dienen dem Leben

28. September, 14:00 – 18:00 Uhr

„Nichts ist beständig außer Veränderung,
und dies zu akzeptieren hat das Potenzial,
die Angst vor dem Sterben in ein
freudiges Leben zu verwandeln.“
(In Love with the World, Yongey Mingyur Rinpoche)

In allen Kulturen und religiösen Traditionen gibt es vielfältige Rituale und Zeremonien für die verschiedenen Lebensabschnitte. Dies gilt im Besonderen für die letzte Phase, das Sterben und den Tod.
In den buddhistischen Lehren ist Vergänglichkeit – der beständige Wandel sowohl der äußeren Phänomene als auch der eigenen Person – ein zentrales Thema.

Wie können wir als Buddhisten, in einem vorwiegend christlich geprägten Umfeld, diese Phase des Lebens unseren Wünschen und Vorstellungen entsprechend gestalten? Welche Möglichkeiten bietet die spirituelle Praxis zu Lebzeiten, uns auf diese Zeit vorzubereiten? Welche Wünsche haben wir für die Sterbebegleitung? Was wünschen wir uns für die Bestattung und die Unterstützung in der Zeit danach?
Über diese und ähnliche Fragen wollen wir uns an diesem Nachmittag austauschen.
Zum Abschluss führen wir die Langlebenspraxis von Buddha Amitayu mit der Darbringung von Gaben aus.

Für dieses Seminar bitten wir um Anmeldung bis spätestens 21. September.